Da meine Nähmaschine kurz vor Weihnachten den Geist aufgab, hat es sich ergeben, dass ich nicht nur netterweise von Elksas ihre alte Maschine bekam sondern auch meine Mutter sich von ihrer trennte – sie hatte ohnehin eigentlich nur in der Ecke gestanden. Da diese aber Stiche ausließ, bekam ich noch die Reparatur dazu geschenkt.
Da ist sie nun, die “Nina”, eine (laut Google) ca. 30 Jahre alte Bernina 802, die nach einer gründlichen Wartung in der Werkstatt wieder schnurrt wie ein junges Kätzchen. Und so leise, man könnte glatt nachts damit nähen ohne jemanden zu wecken.
Und nach einer gründlichen Putzaktion ist sie wirklich wieder sehr ansehnlich.
Auch mein tollpatschiger Gasfuß ist mit ihr kein Problem, da sie so sanft auf das Pedal reagiert, dass man schon wirklich grob treten muss damit sie Geschwindigkeit aufnimmt.
Selbst schwere und dicke Stoffe transportiert sie sehr zuverlässig, ich muss kaum nachhelfen – das ist bei den anderen beiden Maschinen doch ganz anders.
Ich bin sehr gespannt, wie sie sich mit Jeans und so schlagen wird. Da liegt ja noch eine Jeans von Manni zum Flicken…

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